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Vergleich

Dual CS 429 oder Denon DP-300F

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Wer einen vollautomatischen Plattenspieler sucht, landet schnell bei diesen beiden Modellen. Beide richten sich an Einsteiger, die Platten ohne Handgriff am Tonarm hören möchten. Diese Seite stellt gegenüber, was die Angebote zu Antrieb, Aufbau, Anschluss und Lieferumfang nennen, und zeigt, welche Unterschiede im Alltag zählen. Die Angaben stammen aus den Produktlisten; prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Beschreibung.

Was beide gemeinsam haben

Der Dual CS 429 und der Denon DP-300F arbeiten mit Riemenantrieb. Der Gummiriemen entkoppelt den Motor vom Teller, was Motorgeräusche und Vibrationen vom Tonabnehmer fernhält. Wie diese Bauart sich gegen den Direktantrieb schlägt, erklärt der Beitrag Direktantrieb oder Riemenantrieb.

Beide Modelle sind vollautomatisch. Ein Tastendruck genügt, dann setzt der Tonarm auf, und am Plattenende hebt er sich wieder ab. Das schont die Nadel und die Rille, weil Sie den Arm nicht mit zittriger Hand absenken müssen. Für Einsteiger ist das der wichtigste Komfortgewinn gegenüber einem manuellen Spieler.

Beide nennen im Angebot ein Signal-Rausch-Verhältnis von 60 dB und werden über Cinch-Kabel (RCA) angeschlossen. Mehr zum Anschließen finden Sie im Beitrag Plattenspieler anschließen.

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Die Daten im Überblick

Die Tabelle nennt nur Angaben aus den Produktlisten. Fehlt eine Angabe, ist sie dort nicht ausgewiesen.

Hinweis:Wenn Sie eine Angabe wie die Phono-Vorstufe beim Dual CS 429 brauchen, lesen Sie die aktuelle Produktbeschreibung oder das Handbuch des Herstellers, bevor Sie bestellen.

Phono-Vorstufe und Anschluss an Ihre Anlage

Der größte praktische Unterschied liegt im Anschluss. Der Denon nennt einen eingebauten, schaltbaren Phono-Entzerrer. Ist er eingeschaltet, können Sie den Spieler an einen AUX- oder Line-Eingang hängen, etwa an Aktivboxen oder einen Verstärker ohne Phono-Eingang. Ist er ausgeschaltet, gehört das Signal an einen Phono-Eingang.

Beim Dual CS 429 nennt das Angebot keine Vorstufe. Die Listung führt als Anschluss RCA (Phono). Wer keinen Phono-Eingang am Verstärker hat, braucht dann einen separaten Phono-Vorverstärker. Ob und wann Sie eine Vorstufe benötigen, klärt der Beitrag Plattenspieler mit oder ohne Vorverstärker. Der Phono-Anschluss-Finder nennt Ihnen die passenden Geräte und Kabel.

Schließen Sie einen Spieler ohne Vorstufe nie direkt an einen Line- oder AUX-Eingang an. Das Ergebnis klingt sehr leise und dünn.

Aufbau, Platte und Dämpfung

Der Dual setzt laut Angebot auf einen MDF-Sockel mit innenliegendem Vibrationsdämpfer, eine Aluminium-Druckguss-Platte mit schwerer Gummimatte und einen Aluminium-Tonarm mit Kugellagern. Mit knapp 8 kg ist er das schwerere Gerät. Masse und Dämpfung helfen, Trittschall und Raumvibrationen vom Tonabnehmer fernzuhalten.

Der Denon verwendet einen Teller aus Präzisions-Aluminium-Spritzguss und ein Aluminiumgehäuse. Er wiegt rund 6 kg und baut mit Haube höher, die Maße im Angebot lauten etwa 46 x 20 x 50 cm. Der Dual ist mit etwa 44 x 37 x 15 cm flacher und eher ein Regalgerät.

Wichtig für beide: Eine stabile, ebene Unterlage zählt mehr als jedes Detail im Datenblatt. Wie Sie einen Spieler aufstellen und justieren, steht im Beitrag Plattenspieler aufbauen und einrichten.

Tonabnehmer und Nadel

Der Denon wird laut Angebot mit einem MM-Tonabnehmer geliefert. MM steht für bewegten Magneten und ist das übliche System im Einsteigerbereich; die Nadel lässt sich bei vielen MM-Systemen separat tauschen. Wie das geht, erklärt der Beitrag Plattenspieler-Nadel wechseln.

Beim Dual nennt das Angebot kein Tonabnehmer-Modell. Informieren Sie sich vor dem Kauf, welches System montiert ist und ob Ersatznadeln erhältlich sind. Bei Vollautomaten ist das Auflagegewicht oft vorab eingestellt oder nur begrenzt veränderbar; die Hinweise im Handbuch haben Vorrang vor allgemeinen Regeln wie in Auflagegewicht und Antiskating einstellen.

Für wen eignet sich welches Modell?

Der Denon DP-300F passt, wenn Ihre Anlage keinen Phono-Eingang hat oder Sie Aktivboxen nutzen möchten. Vorstufe und Tonabnehmer sind bereits dabei, Sie schließen Cinch-Kabel an und können hören.

Der Dual CS 429 passt, wenn Sie bereits einen Phono-Eingang am Verstärker oder einen eigenen Vorverstärker besitzen und Wert auf ein schweres, gedämpftes Chassis legen. Er ist dann ein ruhiger, aufgeräumter Vollautomat.

Wer eher Wert auf Aufrüstbarkeit legt, schaut zusätzlich in den Ratgeber Plattenspieler mit eingebautem Vorverstärker und in die Übersicht der Dual-Plattenspieler. Einen Vergleich des Denon mit einem Direktantrieb liefert Denon DP-300F oder Audio-Technica AT-LP120X.

Hinweis:Vollautomatische Mechaniken sind empfindlich gegen grobes Verstellen. Führen Sie den Tonarm bei ausgeschalteter Automatik nie mit Gewalt, sondern nur wie im Handbuch beschrieben.

Häufige Fragen

Muss ich beim Dual CS 429 einen Vorverstärker kaufen? Das hängt von Ihrer Anlage ab. Hat Ihr Verstärker einen Phono-Eingang für MM, brauchen Sie keinen. Fehlt er, benötigen Sie einen externen Phono-Vorverstärker, weil im Angebot keine Vorstufe genannt wird.

Läuft der Denon DP-300F ohne Verstärker? Nicht allein. Sie brauchen Lautsprecher mit eigenem Verstärker, also Aktivboxen, oder einen Verstärker. Die schaltbare Vorstufe des Denon macht den Anschluss an Line- oder AUX-Eingänge möglich.

Welcher ist besser für Einsteiger? Der Denon ist durch Vorstufe und mitgelieferten MM-Tonabnehmer der unkompliziertere Einstieg. Der Dual ist interessant, wenn die Anlage ohnehin Phono kann.

Kann ich bei beiden den Riemen selbst wechseln? Bei Riemenspielern ist der Riemen ein Verschleißteil. Das Vorgehen unterscheidet sich je nach Modell, lesen Sie im Handbuch nach, wie das Gerät geöffnet wird.

Was Sie dafür brauchen